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Sprühdüsen müssen den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. BETE Deutschland berät Sie bei der Auswahl der optimalen Düse für ihre spezifische Applikation.

Das Ergebnis des Zerstäubungsvorgangs wird wesentlich durch die Bauform der Düse beeinflusst.

Folgende Strahlformen finden in der Zerstäubungstechnik häufig Verwendung:

Vollkegel:
Die Aufprallfläche ist bei einer Vollkegeldüse vollständig mit einem Sprüh bedeckt. Dieses Sprühbild wird bei Axialvollkegeldüsen durch den Einbau eines sogenannten Drallkörpers verursacht. Tangential angeströmte Vollkegeldüsen haben keine Einbauten im Strömungskanal und erzeugen mittels Rotation und definierter Drallkammer ein Vollkegelsprühbild. Eine Sonderbauform stellt die Spiraldüse dar.

Flachstrahl:
Aufgrund der speziellen Austrittsgeometrie bilden Flachstrahldüsen zunächst einen geschlossenen Flüssigkeitsfilm, welcher im weiteren Verlauf in einzelne Tropfen zerfällt.
Je nach Gestaltung der Austrittsgeometrie entsteht eine elliptische oder rechteckförmige Aufprallfläche.

Zungendüsen nehmen aufgrund ihrer Funktionsweise eine Sonderposition unter den Flachstrahldüsen ein: Der Flüssigkeitsstrahl tritt axial durch eine zylindrische Austrittsbohrung aus und wird dann durch eine äußere Deflektorfläche abgelenkt.

Luftzerstäubung:
Durch die Kombination untereinander austauschbarer Luft- und Flüssigkeitskappen können mit Pneumatik-Zerstäuberdüsen Flachstrahl, Hohlkegel oder Vollkegel-Sprühbilder erzeugt werden. Die durch Pneumatik-Zerstäuberdüsen erzeugten Tropfen gehören zu den kleinsten erzielbaren Tropfen in der Zerstäubungstechnik.

Hohlkegel:
Entsteht eine ringförmige Aufprallfläche so spricht man von einem Hohlkegel Sprühbild. In der Regel strömt die Flüssigkeit tangential in die Drallkammer ein. Dort wird die Flüssigkeit in Rotation versetzt und es entsteht ein Flüssigkeitsfilm der unmittelbar nach der Düsenmündung in einzelne Tropfen zerfällt. Ausnahme bilden die Axial- Hohlkegeldüsen, bei denen die Flüssigkeit axial in die Drallkammer strömt und dort durch einen besonderen Dralleinsatz in Rotation versetzt wird.

Vollstrahl:
Durch eine entsprechende Ausgestaltung der Düsenmündung entsteht ein geschlossener Flüssigkeitsstrahl, der sich durch hohe Strahlstabilität und hohe Aufprallintensität auszeichnet. Der eigentliche Zerstäubungsvorgang, der Zerfall in einzelne Tropfen, ist bei Vollstrahldüsen unerwünscht und wird gezielt, durch die Geometrie der Düse, unterdrückt.